Gesundheitskultur

Ein Überblick über unsere Artikel zu den Themen Körper und Gesundheit.

Eine Analyse von Emotion und Leid in sozialen Medien

The style of sickness

Persönliche Geständnisse zu Emotionen und psychischen Erkrankungen sind alltäglich in den sozialen Medien. In unserer Serie „Sick Style“ stellen wir den kulturellen Kontext dieses Phänomens und seine Spannungsfelder vor. Beeinflusst wird unsere Selbstdokumentation online unter anderem von den Megatrends Gesundheit, Individualisierung und digitale Transformation.

Willkommen in der virtuellen Welt des Leidens

Sick Style

Wie gehen digital natives heute mit Themen wie Traurigkeit und Krankheit um? Sick Style beschreibt einen Trend, in dem ehemals Stigmatisiertes plötzlich in den sozialen Medien zum offen diskutierten Thema wird und Ironie schwere Themen erleichtert.

Zeichen der Zeit

Eine Packung Grauen

Scheußliche Fotos auf der Zigarettenschachtel warnen vor den Folgeschäden des Tabakkonsums. Als nächster Schritt kommt die ungebrandete Verpackung in schleimigem Graugrün. Wie kann man da noch genussvoll weiterpaffen? Wir analysieren die „hässlichste Bildsprache der Welt“ – und schauen, welche Strategien Raucher dazu entwickeln.

Zeichen der Zeit

In den Schlaf gehaucht

Wie riecht eigentlich Schlaf? Das Matratzen-Start-up muun ergänzt jetzt sein Sortiment mit einer Duftkollektion. Stefanie Roenneke hat in „Mutabi“ hineingeschnuppert und der leisen Botschaft von Verpackungdesign und Markenkommunikation gelauscht.

Social Media Analyse

Outdoor-Welten auf Instagram

Wie können Outdoor-Marken die Dokumentationslust ihrer Kunden auf Instagram & Co. nutzen, fragt unser Autor Simon Bieling. Der Bildwissenschaftler untersucht, welche Rolle Marken in den sozialen Medien spielen. Denn die Bildwelten, die Konsumenten selbst gestalten, sind mitunter einflussreicher als die klassische Werbung.

Gesundheitskultur

Die Renaissance des Schlafs

Das Thema Schlaf ist so präsent wie nie zuvor. Bücher beschwören eine Schlafrevolution, wir gehen im Out-of-Bed-Look auf die Straße, das Schlafzimmer wird zum neuen Wohnzimmer und eine neue Fülle von Schlafprodukten will die chronisch Übermüdeten zurück ins Bett locken.

Zeichen der Zeit

Beauty für Hipster

Woran erkannte man bislang ein Pflegeprodukt für Männer? Groß, schwer, kantig und kühl musste es sein, wie der Klischeemann selbst. Dazu gern multiple Funktionen, denn Männer haben Wichtigeres zu tun als im Bad abzuhängen. Doch dann kam der Hipster. Seine Männlichkeitscodes sind widersprüchlich, sein Stil oft androgyn. Der Hipster in Produktform – das ist die Pflegeserie der Brooklyn Soap Company.

Körper & Gesundheit

Blutige Revolution

Die weibliche Periode ist eins der letzten Tabus und wird in der Öffentlichkeit weitgehend weggeschwiegen. Jetzt sagen neue feministische Bewegungen dem menstruellen Stigma den Kampf an. Bloggerinnen und Künstlerinnen feiern die Lebenskraft der Menses, während eine Reihe neuer Produkte Hilfe bei Menstruationsbeschwerden verspricht.

New Work

Apps gegen den Burnout

Achtsamkeit sich selbst gegenüber oder Selbstoptimierung bis zum Umfallen? Das Self-Tracking der eigenen Körperfunktionen wie Blutdruck, Kalorienzufuhr oder Schlafdauer erfasst jetzt auch die psychologische Ebene – und wird von HR-Abteilungen aufgegriffen. Paradoxerweise sollen digital gestresste Mitarbeiter ausgerechnet mit Apps auf dem Smartphone Achtsamkeit lernen.

Gesundheitskultur

Mein Körper, das unbekannte Wesen

Gerade weil unser Leben immer schneller und vernetzter wird, wir unsere Körper immer besser designen und kontrollieren können, setzen viele Menschen auf eine präventive und ganzheitliche Körperkultur. Wir stellen die Gesundheitstrends des Jahres vor.

Community

5 Fragen an… Arthur Woods

In unserer neuen Interviewserie ”5 Fragen an…“ stellen wir Visionäre, Innovatoren und Talente aus dem STURM und DRANG Netzwerk und den kreativen Zentren dieser Welt vor. Den Startschuss macht Arthur Woods, Experte für die Zukunft der Arbeit. Arthur Woods hat unseren Think Tank zum Thema „Lernen und Arbeiten“ mit seinen spannenden Thesen und Insights bereichert.

A Digital Mind

(Un-)Sterblichkeit im digitalen Zeitalter

Wo enden wir, wenn unser Leben vorbei ist – und was bleibt? Unser Autor Marian Krüger hat sich mit dem Wandel der Bestattungskultur auseinandergesetzt. Denn selbst die letzte Ruhe bleibt von gesellschaftlichen Umwälzungen nicht verschont.

Schönheitskultur

Beauty 3.0

Schönheitsideale werden in der Gesellschaft immer wieder neu definiert – derzeit so stark wie schon lange nicht mehr. Wie wird sich die Bedeutung von Schönheit bis 2020 ändern? Wen werden wir schön finden in Zeiten unbegrenzten Selbstdesigns?

New Work

Mit Arbeit die Welt verändern

Ein Plädoyer von Dominic Veken, kreativer Strategieberater, Unternehmensphilosoph und Autor des Buches „Der Sinn des Unternehmens – Wofür arbeiten wir eigentlich?“. Am 21. April referiert er gemeinsam mit STURM und DRANG Geschäftsführer Stefan Baumann auf dem KU Kongress für kreatives Unternehmertum über die Kraft sozialer Bewegungen.

New Work

Mitarbeiterbindung von morgen

Die Arbeitswelt wird immer komplexer, volatiler, kurzlebiger. Waren vordem vor allem die Arbeitskräfte von Umbrüchen betroffen, müssen nun die Personalabteilungen zunehmend erfinderisch werden. Denn die Bindung an den Arbeitsplatz wandelt sich grundlegend. Unser „Relationship Architect“ liefert Modelle für die Mitarbeiterbindung von morgen.

Visual Culture

Androgyner Mainstream

Das starre Konzept Mann/Frau weicht immer mehr auf und macht Platz für eine bunte Vielfalt von Geschlechteridentitäten: In der Popkultur, in der Mode und zunehmend auch im Beauty-Sektor kommt nun Androgynität statt Unisex.

Interview

Werden Insekten das neue Superfood?

Ein Gespräch über die Vorteile und Marktchancen von Insekten als Lebensmittel: STURM und DRANG-Autorin Elin Goethe traf den Hamburger Unternehmer Marc Ditschke, Gründer des Online-Versands „Beste Insekten“, zum Interview zwischen Mehlwürmern und Heuschrecken.

Körper & Gesundheit

Wir sind so „frei von“

Dass Körperpflegeprodukte auf Alkohol, Parabene und Aluminum als Inhaltsstoffe verzichten, verwundert mittlerweile kaum mehr. Zusehends werben Hersteller allerdings auch mit dem Hinweis "frei von Duftstoffen" - lange Zeit ein entscheidendes Differenzierungskriterium. Woher rührt diese plötzliche Nüchternheit? Unser Autor Dr. Bodo Kubartz klärt auf.

Körper & Gesundheit

Luxus aus der Natur

Parfums gelten als Luxusgut par excellence. Düfte werden unmittelbar über Sensorik verkauft; im limbischen System führt ein Duft unkontrolliert zu einer Reaktion: mag ich, mag ich nicht. Naturparfums ragen dabei thematisch sogar noch heraus.

„Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“. Ein Interview mit Holm Friebe

Holm Friebe bricht mit seinem neuen Buch „Die Stein-Strategie“ eine Lanze für das kluge Abwarten als Strategie und reagiert damit auf ein gesellschaftliches Klima, in dem der Imperativ von Aktivität und Machbarkeit nach Meinung des Autors häufig zu Schäden bei Volkswirtschaft und Individuum führt.

Wiring scents: online culture and the sense of smell

It's the traditional idea of stationary perfumeries: You need to smell a perfume in order to find out if you like it (or not) and whether you want to purchase it. However, the ways and means of getting informed about and hooked to a brand and its perfumes becomes increasingly diversified.

„Lass’ uns die Hütte von Paris abchecken!“

Willkommen in Los Angeles, der Stadt, in der die Girls (und Boys) schon mit 16 das Gehen in High Heels beherrschen, wo Selfies genauso zum guten Ton gehören wie ein schickes Inspiration Board und die feine Line Koks. Willkommen in Los Angeles, der Stadt, wo sich die Style-Tracker mit den Paparazzi verbünden und die High Society immer nur einen Katzensprung entfernt ist.

Kleider machen Marken – Dimensionen der Corporate Fashion

Mode und Marken finden in der Steigerung von Attraktivität einen gemeinsamen Nenner. Ob Ralph Lauren, Versace, Chanel – die großen Fashionbrands entwerfen nicht nur auffällige Kollektionen und stimmige Modelinien. Dank der bekannten Markennamen garantieren sie modische Stilsicherheit und sorgen für das nicht zu unterschätzende Gefühl, die jeweils richtige Marke für den eigenen Lebensstil zu tragen

Narziss und Fischmund: Selfies dokumentieren unser Ideal von Schönheit

Handelt es sich beim Selfie um übersteigerte Eitelkeit, einen jugendlichen Schrei nach Beachtung, nehmen nun junge Frauen ihr Image selbst in die Hand? Oder imitieren sie doch nur den männlichen Blick? Der Selfie-Wahn ruft Befürworter und Kritiker auf den Plan, eine Gegenbewegung hat sich bereits formiert: „Ich kann auch hässlich“.

Die Tracht im Zeitalter von Facebook

Die Grafikdesignerin Pavlina Boneva setzt in ihrer Diplomarbeit „Made in Bulgaria / wearing your personal status“ Kleidung als codiertes Kommunikationsmittel neu in Szene. Sie bedient sich dabei der bulgarischen Kultur, insbesondere der Tracht samt ihrer gestickten Ornamente, die es ermöglichen genaue Informationen über die jeweilige Person abzulesen.

Male beautyfication goes online

In Deutschland konsumiert der Mann, finden Hersteller und Händler, zu wenig Kosmetik. Als neue Chance, Pflege an den Mann zu bringen, erhält der Online-Handel eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Ein Augenmerk liegt auf der Umsatzsteigerung. Vielmehr kann aber eine kulturelle Ausweitung der männlichen Komfortzone, was Kosmetik anbelangt, festgestellt werden. Pionierarbeit leistet die Nische.

Werden, wer ich bin – die „Girls“ der Generation Y

Auf dem Weg von „Sex and the City“ zu „Girls“ begegnet uns im TV ein neuer Gender-Realismus. Die Versprechen der großen Laufstege scheinen nach der Krise nicht mehr zu greifen, und „frau“ begibt sich auf Identitätssuche jenseits des Cosmopolitan-Fragebogens.

Andreas Reckwitz über gesellschaftliche Ästhetisierung – eine Buchrezension

„Sei kreativ!“ heißt der unumgängliche Imperativ unserer Zeit. Vom Kindergarten bis zum Altersheim: Kein Einkaufszentrum ohne Mitmachbühne; keine Medienkampagne ohne Einsendemöglichkeit für gestaltungswütige Interaktive; kein Waldspaziergang ohne kreativ gestaltete Holz- oder Steinblöcke am Wegesrand. Jeder darf inzwischen nicht nur Künstler sein, er soll es, will es und muss es.

Cyberchonder auf dem Weg zur App-probation

Drei neue Apps zeigen Wege aus der Cyberchondrie auf, indem sie von diffuser Informationsflut geplagte Menschen und ihre Krankheitszeichen wieder mit Experten zusammenbringen.

Schönheit 2.0 – wie die „Digital Natives“ Schönheit definieren

Europa Bendig, Managing Partner bei STURM und DRANG mit ausgeprägter Branchenexpertise im Beauty- und Luxusmarkt, referierte bei den im Mai in München und Hamburg stattgefundenen IKW-Roundtable-Gesprächen (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel). Im Rahmen ihres Vortrags modellierte sie mit Blick auf die Generation der „Digital Natives“ eine „Schönheit 2.0“.

Neu-Schnell-Digital-Bunt-Adidas!

Auf dem hart umkämpften deutschen Markt für Teenager-Fashion gibt es einen neuen ernstzunehmenden Mitbewerber. Im Wochentakt eröffnen zur Zeit in den größten Städten die Shops der Adidas-Marke Neo. Sie sind vor allem eins: schnell.