Schönheitskultur

Ein Überblick über unsere Artikel zu den Themen Schönheit und Ästhetik.

Sick Style Teil 3

Feminismus und Mental Health – Vorzeigepaar unserer digitalen Identitätsbildung?

Wie hängen weibliche Emanzipation und psychische Gesundheit zusammen? Im dritten Teil der Serie „Sick Style“ stellt die Trendforscherin Angel Rose Schmocker die Verbindung zwischen diesen beiden Themen her und zeigt die entstehenden Spannungsfelder auf. Sie ist sich sicher: Emotionale Bilder im Netzwerk zu verbreiten hat selten etwas mit reiner Selbstdarstellung zu tun.

Von Beauty und Ästhetik in der Gegenwart

Die Collage als Schönheitsideal

Nie verlief Wandel so schnell, herrschte so viel gesellschaftlicher Aufbruch. Unsere Identitäten befinden sich im Flux und reagieren auf die unterschiedlichsten Anforderungen und Rollen unseres Lebens. Die Schnelllebigkeit unserer Zeit wirkt sich auch auf unsere Schönheitsideale aus. Wie verändert unsere Transformationsgesellschaft das ästhetische Empfinden und den Ausdruck von Persönlichkeit?

ZHdK Trends & Identity Studie "So Male", Teil 4

Disrupt Masculinity – The Next Male Mainstream

Während sich im Markt der Männlichkeiten alles um „Male Core“ dreht, eine Art hyper-individualisierten Retrostyle von Männlichkeit, gibt es eine andere, sehr heterogene Konsumkultur, die kommerziell bisher kaum Beachtung findet. Dennoch betrifft gerade dieser neue Lifestyle „Now Male“ einen Markt, der mit aller Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren massiv an Relevanz gewinnen wird.

ZHdK Trends & Identity Studie "So Male", Teil 3

Fuck the binary system! Masculinity in flux

„Generation Gender Fluid“: Die Generation Z ist pan-, novo- oder gar nicht sexuell, ihre Geschlechtsidentität betrachtet sie als Prozess auf einem Spektrum zwischen weiblich und männlich. Das auferlegte binäre Geschlechtssystem ist für sie eine überflüssige Restriktion der eigenen Wahlfreiheit und ein Wettbewerbsnachteil in der Individualisierung. Wie können Marken auf diesen Trend reagieren?

ZHdK Trends & Identity Studie "So Male", Teil 2

Echte Kerle – Je männlicher, desto individueller

Wir rätseln heute über Pussyhats zum Vollbart und einige sogar noch über Daniel Craig mit Tochter im Babycarrier - der Markt kann sich noch nicht recht zu einer Reaktion entschließen. Neue Männlichkeit ist radikal diversifiziert, dank Individualisierung und Gendershift. Wer heute Männer zu seinem Zielgruppenportfolio zählt, muss sich mehr denn je überlegen, welche Männer gemeint sind.

ZHdK Trends & Identity Studie "So Male", Teil 1

So Male – Neue Männlichkeiten

Die Studie "So Male" von Nora Urscheler gibt Orientierung im Chaos von Gendershift und Individualisierung und zeigt neue Männlichkeitskulturen. Der erste Teil zur Trendstudie von Nora Urscheler, featured by STURM und DRANG.

Zeichen der Zeit

Der schwarze Hoodie

Nicht erst seit den Ausschreitungen zum G20-Gipfel in Hamburg hat das Kleidungsstück ein kompliziertes Image – insbesondere in der Farbe Schwarz. Unsere semiotische Analyse des Hoodie zeigt: Kontext ist alles!

Visuelle Kultur

Zarte Männer

Männer stellen in der Öffentlichkeit wieder selbstbewusst ihre weiche Seite und ein mannigfaltiges Gefühlsrepertoire zur Schau, als Gegenentwurf zum vorherrschenden, ehernen Männerbild. Wir erforschen, woher dieser Trend kommt, was seine Entwicklung antreibt und wie er zum aktuellen Zeitgeist passt.

Getty Images x SuD

Visual Trend: Gritty Woman

Machen statt aussehen: Der visuelle Trend „Gritty Woman“ zeigt Frauen als hartnäckige Kämpferinnen mit feministischem Rückgrat, die gegen Konventionen rebellieren und für ihre Überzeugungen einstehen.

Trendletter

Auf zum Kampf – Beauty & Ästhetik 2017

Die globale Krisenstimmung wirkt sich bis in unsere Schönheitsideale und Körperbilder aus. Wie die Modewelt auf aggressive gesellschaftliche Töne reagiert und wie wir auch ästhetisch aufrüsten, zeigen die STURM und DRANG Beauty-Expertinnen im neuen Trendletter.

Getty Images x SuD

Visual Trend: Unfiltered

Aus dem Studio auf die Straße: Der visuelle Trend „Unfiltered“ erzählt Geschichten durch die rohe Ästhetik des Fotojournalismus.

Getty Images x SuD

Visual Trend: Color Surge

Es knallt in der Mode- und Produktfotografie. Nachdem Instagram-Filter in den letzten Jahren alles in gedeckte Nostalgietöne tauchten, geht der Trend wieder in Richtung Pop. Neue Werbekampagnen und Editorials zeigen: Mit unkonventionellen Farben und ungewöhnlichen Farbkombinationen ist Aufmerksamkeit garantiert.

Zeichen der Zeit

Beauty für Hipster

Woran erkannte man bislang ein Pflegeprodukt für Männer? Groß, schwer, kantig und kühl musste es sein, wie der Klischeemann selbst. Dazu gern multiple Funktionen, denn Männer haben Wichtigeres zu tun als im Bad abzuhängen. Doch dann kam der Hipster. Seine Männlichkeitscodes sind widersprüchlich, sein Stil oft androgyn. Der Hipster in Produktform – das ist die Pflegeserie der Brooklyn Soap Company.

Visuelle Kultur

Im Kopf des Fotografen

In Kooperation mit Getty Images zeigen wir den Zeitgeist in Bildern. Denn die kulturellen Phänomene, gesellschaftlichen Strömungen und Zukunftstrends, die wir bei STURM und DRANG untersuchen, spiegeln auch die Bilderwelten im jährlichen Trendreport von Getty Images. Heute: „Virtuality“ – Bilder im Stil von Snapchat & Co.

Visuelle Kultur

Die Sprache des 21. Jahrhunderts

In Kooperation mit Getty Images zeigen wir Auszüge aus dem visuellen Trendreport „Creative In Focus”: spannende Parallelen zu vielen kulturellen Trends, die wir in unserer Foresight-Arbeit entdecken. Jacqueline Bourke, Senior Manager in der Creative Insights & Planning Abteilung von Getty Images, verrät uns zum Auftakt, wie ihr Team Trends wie „New Naivety” oder „Gritty Woman" definiert.

Visuelle Kultur

Papier-Revival

Trotz papierloser Büros, Kindle und Internet hat Papier längst nicht ausgedient. In unserer Bilderstrecke zeigen wir, wie das Material originell neu interpretiert wird: in der Mode, Möbelindustrie, Architektur, Parfümindustrie – und der Papierindustrie selbst.

Changing Cultures

Ästhetik ohne Grenzen

Anything goes scheint das neue Schönheitscredo zu sein. Die einen tunen ihre Körper mit digitalen, kosmetischen und medizinischen Mitteln auf Makellosigkeit. Die anderen setzen mit Anti-Styles wie Granny Look und Messy Hair dagegen. Jungs tragen Mädchenklamotten, Dragqueens Vollbart. Unsere ästhetischen Trends des Jahres feiern die Vielfalt.

Visual Culture

Fashion-Statement mit Schleier

Während Deutschland noch Kopftuchdebatten führt, öffnet sich die Mode schon einem “islamischen” Stil und macht daraus einfach einen neuen Trend. Der kulturelle Einfluss von Muslimen verändert auch das Konsumverhalten in ihren neuen Heimatländern.

Schönheitskultur

Beauty 3.0

Schönheitsideale werden in der Gesellschaft immer wieder neu definiert – derzeit so stark wie schon lange nicht mehr. Wie wird sich die Bedeutung von Schönheit bis 2020 ändern? Wen werden wir schön finden in Zeiten unbegrenzten Selbstdesigns?

Visual Culture

Androgyner Mainstream

Das starre Konzept Mann/Frau weicht immer mehr auf und macht Platz für eine bunte Vielfalt von Geschlechteridentitäten: In der Popkultur, in der Mode und zunehmend auch im Beauty-Sektor kommt nun Androgynität statt Unisex.

Körper & Gesundheit

Wir sind so „frei von“

Dass Körperpflegeprodukte auf Alkohol, Parabene und Aluminum als Inhaltsstoffe verzichten, verwundert mittlerweile kaum mehr. Zusehends werben Hersteller allerdings auch mit dem Hinweis "frei von Duftstoffen" - lange Zeit ein entscheidendes Differenzierungskriterium. Woher rührt diese plötzliche Nüchternheit? Unser Autor Dr. Bodo Kubartz klärt auf.

Ess- & Trinkkultur

Die Fantasie isst mit

Ein gemeinsames und ausgedehntes Mahl war schon immer der perfekte Rahmen für Geschichten. Dass sich Essen und Geschichten gut vertragen, hat auch die Food-Industrie längst begriffen. Wir sind so hungrig nach guten Geschichten wie nach gutem Essen. Und wenn das Essen Geschichten erzählt und Sehnsüchte weckt, verkauft es sich besonders gut.

Körper & Gesundheit

Luxus aus der Natur

Parfums gelten als Luxusgut par excellence. Düfte werden unmittelbar über Sensorik verkauft; im limbischen System führt ein Duft unkontrolliert zu einer Reaktion: mag ich, mag ich nicht. Naturparfums ragen dabei thematisch sogar noch heraus.

Immersion

Ein Festival für Foodies und Fußvolk

Jeder Koch ist heute ein Künstler und jedes Essen ein Event. So auch bei der Berlin Food Art Week: Eine Woche voller Supper Clubs, literarischer Frühstücke, Food-Performances, Community-Dinners und essbarer Kunst. Doch die Veranstalter beschäftigen dringendere Fragen als die nach dem nächsten großen Ding in der Berliner Gastro-Szene. STURM und DRANG-Autorin Elin Goethe war dabei.

Schönheit & Ästhetik

Silberne Stilikonen

Modefotograf Tim Walker setzt den „Little old ladies down the lane“ ein Denkmal. Sein Granny Alphabet feiert die Ästhetik von Regenhaube, Perlenkette, Twinset und Nerz.

Visuelle Kultur

Gestatten, ich bin ein Dandy

Die Herrenkultur erlebt ein Comeback. Barber Shops springen aus dem Boden, man lässt sich wieder die Schuhe putzen. Doch der Dandy wird 2014 ganz unterschiedlich interpretiert, wie ein neuer Bildband und verschiedene Männerblogs zeigen. Elegant, schrill, rückwärtsgewandt, ironisch, mit erhobenem Mittelfinger. Wichtig ist nur die Attitüde.

Vine – Spielwiese für Beauty 2.0

Wurde eigentlich schon der Tod des Selfies proklamiert? Ich habe mich bei diesem Gedanken mehrmals ertappt: als das „Selfie“ vom Oxford English Dictionary zum Wort des Jahres ernannt wurde, als die Selfie-Produzenten plötzlich eine ironische Distanz zu ihrem Abbild erlangten und selbst Politiker davon Gebrauch machten. Am 2. März 2014 kam ich dann zu dem Schluss: Jetzt ist es endgültig so weit.

Visuelle Kultur

Radfahrer sind schöner

Zumindest in der Welt von Lincoln Clarkes. Der kanadische Fotograf verleiht in seinem Bildband Cyclists dem Fahrrad Glamour und Sexappeal. Seine Schnappschüsse von Radfahrern in der Innenstadt von Toronto erinnern an Paparazzi-Aufnahmen und Modefotografie. Ist das Fahrrad endgültig zum Mittel urbaner Selbstdarstellung geworden?

Das neue Grün

Wie können Design und Lifestyle mit ökologischer Verantwortung in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaft optimal verbunden werden? Traditionell galten die Themenfelder als schwer vermittelbar. Inzwischen ist mehr als eine Kehrtwende eingetreten.

Interview mit Prof. Dr. Drügh: Vielfalt, Verfügbarkeit, Symmetrie – zur Ästhetik des Supermarktes

Ein Interview mit Prof. Dr. Heinz Drügh zu unterschiedlichen Darstellungsformern und Selbstverständnis von Konsum in der Popkultur.

Wedding cultures – die Hochzeit als Designprojekt

Bei Hochzeiten geht es nicht mehr nur darum, dass ein Blumengesteck vorhanden ist, sondern ob damit auch das Besondere des Paares unterstrichen wird. Auch aus der leichten Musik zur Untermalung ist eine ausgeklügelte Setlist geworden, die den Abend dramaturgisch begleitet. Seit wann werden Hochzeiten hierzulande vermehrt als Design-Projekte verstanden?

Narziss und Fischmund: Selfies dokumentieren unser Ideal von Schönheit

Handelt es sich beim Selfie um übersteigerte Eitelkeit, einen jugendlichen Schrei nach Beachtung, nehmen nun junge Frauen ihr Image selbst in die Hand? Oder imitieren sie doch nur den männlichen Blick? Der Selfie-Wahn ruft Befürworter und Kritiker auf den Plan, eine Gegenbewegung hat sich bereits formiert: „Ich kann auch hässlich“.

Jeans im Plural – Die „Levi’s 501“ wird 140 Jahre alt

Mit fast eineinhalb Jahrhunderten kann die „501“ von Levi's auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken. Dabei sind es nicht einmal gravierende Konjunkturschwankungen oder stilistische Umorientierungen, die die Firmenhistorie bestimmen, sondern vielmehr die Bedeutungen, die der Jeans zugeschrieben wurden. Doch wo steht sie heute?

Die Tracht im Zeitalter von Facebook

Die Grafikdesignerin Pavlina Boneva setzt in ihrer Diplomarbeit „Made in Bulgaria / wearing your personal status“ Kleidung als codiertes Kommunikationsmittel neu in Szene. Sie bedient sich dabei der bulgarischen Kultur, insbesondere der Tracht samt ihrer gestickten Ornamente, die es ermöglichen genaue Informationen über die jeweilige Person abzulesen.

Werden, wer ich bin – die „Girls“ der Generation Y

Auf dem Weg von „Sex and the City“ zu „Girls“ begegnet uns im TV ein neuer Gender-Realismus. Die Versprechen der großen Laufstege scheinen nach der Krise nicht mehr zu greifen, und „frau“ begibt sich auf Identitätssuche jenseits des Cosmopolitan-Fragebogens.

Eins – Zwei – Drei – Tier

Wer vertritt eigentlich Eulen als PR-Berater? Der- oder diejenige scheint momentan einen sehr guten Job zu machen. Eulen und andere Waldtiere haben plötzlich eine riesige Lobby und begegnen uns in allen Bereichen der Konsumkultur.

Andreas Reckwitz über gesellschaftliche Ästhetisierung – eine Buchrezension

„Sei kreativ!“ heißt der unumgängliche Imperativ unserer Zeit. Vom Kindergarten bis zum Altersheim: Kein Einkaufszentrum ohne Mitmachbühne; keine Medienkampagne ohne Einsendemöglichkeit für gestaltungswütige Interaktive; kein Waldspaziergang ohne kreativ gestaltete Holz- oder Steinblöcke am Wegesrand. Jeder darf inzwischen nicht nur Künstler sein, er soll es, will es und muss es.

Welt und Apfel

Mit dem Tod von Steve Jobs vor einem Jahr, am 5. Oktober 2011, verlor das mittlerweile wertvollste börsennotierte Unternehmen aller Zeiten seinen wohl wichtigsten Visionär und Strategen. Ein Schlüssel für den enormen Erfolg der Marke lässt sich in der conditio humana finden.

Schönheit 2.0 – wie die „Digital Natives“ Schönheit definieren

Europa Bendig, Managing Partner bei STURM und DRANG mit ausgeprägter Branchenexpertise im Beauty- und Luxusmarkt, referierte bei den im Mai in München und Hamburg stattgefundenen IKW-Roundtable-Gesprächen (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel). Im Rahmen ihres Vortrags modellierte sie mit Blick auf die Generation der „Digital Natives“ eine „Schönheit 2.0“.

Neu-Schnell-Digital-Bunt-Adidas!

Auf dem hart umkämpften deutschen Markt für Teenager-Fashion gibt es einen neuen ernstzunehmenden Mitbewerber. Im Wochentakt eröffnen zur Zeit in den größten Städten die Shops der Adidas-Marke Neo. Sie sind vor allem eins: schnell.